Ausbau des globalen Mehrwegmodells für frische Lebensmittel
IFCO will bis 2030 jährlich eine Megatonne CO₂ einsparen
Der weltweit führender Anbieter wiederverwendbarer Verpackungslösungen für frische Lebensmittel, IFCO, hat seine ESG-Ziele für das Jahr 2030 vorgestellt. Kern der neuen Nachhaltigkeitsstrategie ist das Ziel, gemeinsam mit Kunden bis 2030 jährlich eine Megatonne CO₂-Emissionen einzusparen.
Weltweit sind mehr als 1.900 Mitarbeitende für IFCO tätig.
Wundervisuals
Im Jahr 2025 konnten IFCO-Kunden durch den Einsatz von
Mehrweg- statt Einwegverpackungen weltweit mehr als 803.000 t CO₂e
vermeiden. Darüber hinaus wurden signifikante Einsparungen bei Wasser, Energie,
Materialverbrauch sowie Lebensmittelabfällen erzielt. Nach Unternehmensangaben
zeigen die Ergebnisse, dass das Mehrwegsystem bei wachsendem Volumen zunehmend
ökologische Vorteile liefert.
Neben der CO₂-Reduktion adressiert IFCO darin zentrale
Themen wie Wassermanagement, Kreislaufmaterialien, erneuerbare Energien und die
Reduzierung von Lebensmittelabfällen.
Die im Jahr 2025 erzielten Umwelteinsparungen wurden im
Rahmen der IFCO-Nachhaltigkeitszertifikate ausgewiesen. Grundlage sind
Lebenszyklusanalysen gemäß ISO 14040/14044, die die Mehrweglösungen von IFCO
mit herkömmlichen Einwegverpackungen aus Wellpappe vergleichen.
Die globalen Einsparungen 2025
- 803.500 t CO₂e
- 56,7 Mio. m3
- 16,6 Mio. GJ Energie
- 1,44 Mio. t Abfall
Die ESG-Ziele 2030 definieren einen klaren Fahrplan zur
weiteren Skalierung der Umweltwirkung. Zu den zentralen Zielen zählen unter
anderem:
- Einsparung von einer Mt CO₂e pro Jahr gemeinsam mit Kunden bis 2030
- Erreichung kurzfristiger Science Based Targets (SBTi) bis 2031 sowie Fortschritte in Richtung Netto-Null
- 100 % erneuerbarer Strom bei zentralen Servicepartnern und Verpackungsherstellern
- Keine Deponierung von Abfällen und vollständiges Upcycling aller Produkte am Ende ihres Lebenszyklus
- Kooperationen mit Lebensmitteltafeln zum Transport von 500.000 t Lebensmitteln bis 2030
Die neuen
Ziele knüpfen an die bisherigen Erfolge der ESG-Strategie 2025 an. Dazu zählen
unter anderem eine Reduktion der CO₂-Emissionen pro Kiste um 37 %,
eine Senkung des Wasserverbrauchs pro Kiste um zehn Prozent sowie der
vollständige Umstieg auf erneuerbaren Strom an den eigenen Standorten.
Die Umsetzung
der Strategie wird durch eine erweiterte Governance-Struktur unterstützt, in
der ESG-Leistung gleichrangig mit der finanziellen Performance gesteuert wird.
IFCO berücksichtigt dabei die Anforderungen der Corporate Sustainability
Reporting Directive (CSRD), Erkenntnisse aus der doppelten
Wesentlichkeitsanalyse sowie internationale ISO-Standards und orientiert sich
am B-Corp-Framework.