Ketchup in der Papierflasche

Heinz, Hersteller des weltweit beliebten Ketchups, arbeitet mit Pulpex zusammen, um eine recycelbare Flasche auf Papierbasis zu entwickeln, die zu 100 Prozent aus nachhaltig gewonnenem Zellstoff besteht. (Bild: Business Wire)

Für The Kraft Heinz Company ist diese Zusammenarbeit der jüngste Schritt auf dem Weg zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Bis 2025 will das Unternehmen alle Verpackungen weltweit recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar machen. Es handelt sich außerdem um eine Innovation, die Kraft Heinz dabei helfen wird, bis 2050 netto null Treibhausgasemissionen zu erreichen.

Heinz und Pulpex entwickeln derzeit einen Prototyp, um zu testen, wie die Innovation in den kommenden Jahren für Heinz Tomato Ketchup-Flaschen und andere Verpackungsformate eingesetzt werden könnte. Die aktuellen Daten von Pulpex zeigen, dass der Kohlenstoff-Fußabdruck von Pulpex-Flaschen auf Flaschenbasis wesentlich geringer ist als der von Glas- und Kunststoffflaschen. Es wird auch erwartet, dass sie nach ihrer Verwendung in großem Umfang und problemlos in Papierabfallströmen recycelt werden können.

Nachhaltige Verpackungen: der große Überblick

Grafik von Lebensmitteln im Supermarktregal
(Bild: sabelskaya - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema nachhaltige Verpackungen wissen? Klar ist, dass der Bedarf an nachhaltigen Verpackungen in den kommenden Jahren stark steigen wird. Aber das Thema ist komplex: Wann gilt denn überhaupt eine Verpackung als nachhaltig und welche Kriterien müssen dabei künftig erfüllt sein? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

 

Verbraucher sollen mehr Wahlmöglichkeiten haben

Miguel Patricio, CEO von Kraft Heinz, sagte: "Verpackungsabfälle sind eine branchenweite Herausforderung, zu deren Bewältigung wir alle unseren Teil beitragen müssen. Deshalb haben wir uns verpflichtet, Schritte zu unternehmen, um nachhaltige Verpackungslösungen für alle unsere Marken bei Kraft Heinz zu erforschen und den Verbrauchern mehr Wahlmöglichkeiten zu bieten. Die neue Heinz-Flasche ist ein Beispiel dafür, wie wir mit Kreativität und Innovation neue Wege gehen, um den Verbrauchern die Produkte zu bieten, die sie kennen und lieben, und gleichzeitig nachhaltig zu denken."

Der nächste Schritt in diesem Prozess sind Prototypentests, um die Leistung zu bewerten, bevor die Flasche mit Verbrauchern getestet und auf den Markt gebracht wird.

Rashida La Lande, Global General Counsel und Chief Sustainability and Government Affairs Officer bei Kraft Heinz, sagte: "Wir hoffen, diese Flasche auf den Markt bringen zu können und die erste Saucenmarke zu sein, die den Verbrauchern diese Wahlmöglichkeit bei ihren Kaufentscheidungen bietet, da viele Verbraucher heute nach nachhaltigeren Verpackungsoptionen suchen. Wir freuen uns darauf, weitere nachhaltige Verpackungen für unsere geliebten und kultigen Marken zu entdecken."

Scott Winston, CEO von Pulpex, sagte: "Wir freuen uns, mit Heinz zusammenzuarbeiten, um unsere patentierte Verpackungstechnologie einem so berühmten Namen in der Lebensmittelbranche zur Verfügung zu stellen, und sind begeistert von dem Potenzial dieser Zusammenarbeit. Wir glauben, dass die Möglichkeiten für papierbasierte Verpackungen enorm sind, und wenn weltweit bekannte Unternehmen wie Heinz diese Art von innovativer Technologie nutzen, ist das eine gute Nachricht für alle - für die Verbraucher und für den Planeten."

Die auf Zellstoff basierende Flasche wäre die neueste Option, die den Fans von Heinz Tomato Ketchup zur Verfügung steht. Sie reiht sich ein in die wiederverwertbaren Heinz-Ikonenflaschen aus Glas und Kunststoff sowie in die Plastik-Quetschflaschen mit ihrem 30-prozentigen Recyclinganteil (nur in der EU erhältlich) und den zu 100 Prozent recycelbaren Verschlüssen.

 

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