Modulare Verpackungssysteme neu strukturiert

Neue TLM-Generation: mehr Leistung bei gleichem Bauraum

Überarbeitete Maschinenarchitektur, neue Steuerung und klar gegliedertes Portfolio prägen den Messeauftritt von Schubert auf der Interpack 2026.

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Lightline-Kartonierer für standardisierte Anwendungen mit kompakter Bauweise und integrierter Pick-and-Place-Technologie.
Lightline-Kartonierer für standardisierte Anwendungen mit kompakter Bauweise und integrierter Pick-and-place-Technologie.

Mehr Leistung auf gleicher Stellfläche zählt zu den zentralen Anforderungen moderner Verpackungsanlagen. Das Unternehmen Gerhard Schubert greift diesen Ansatz auf der Interpack 2026 mit einer neuen Generation seiner TLM-Technologie auf. Eine überarbeitete Maschinen- und Steuerungsstruktur erhöht die Integrationsdichte innerhalb der Anlage und ermöglicht eine höhere Ausbringung bei gleichzeitig verbessertem Zugang zu den Komponenten. Grundlage dafür sind ein steiferes Maschinengestell, neue Pick-and-place-Werkzeuge und die Umstellung der Gerätekommunikation auf den Standard Ethercat. Dadurch lassen sich mehr Funktionen und Aggregate im gleichen Bauraum integrieren. Ergänzt wird die neue Linie durch ein modulares Scanner-System.

Parallel dazu strukturiert das Unternehmen sein Portfolio neu und gliedert es in die drei Bereiche TLM, Lightline und Tog. Damit entsteht eine klare Abstufung von vollständig integrierten, hochflexiblen Linien bis hin zu standardisierten Einzelmodulen für klar definierte Prozessschritte. Im Bereich TLM liegt der Fokus weiterhin auf komplexen Verpackungsaufgaben und integrierten Linienlösungen. Für die Pharmaindustrie wird ein Kartonierer im Hygienic-Design eingesetzt, der Vials inklusive Gefache und Beipackzettel verarbeitet. Die Tischbauweise verhindert Produktverluste innerhalb der Maschine und trägt zu einem stabilen Prozessablauf bei. 

Die Lightline richtet sich an Anwendungen mit geringerem Komplexitätsgrad. Gezeigt werden ein Kartonierer für Riegel sowie ein Casepacker für Wrap-around-Kartons. Die standardisierten Maschinen ermöglichen eine schnelle Inbetriebnahme und wirtschaftliche Umsetzung typischer Verpackungsaufgaben.

Mit der Produktlinie Tog wird das Angebot um vollständig standardisierte Produktionszellen erweitert. Diese übernehmen einzelne Funktionen im Verpackungsprozess und lassen sich sowohl in eigene Linien als auch in Anlagen anderer Hersteller integrieren. Ein KI-gestützter Roboter nimmt ungeordnete Produkte auf und positioniert sie präzise für nachgelagerte Prozesse. Ergänzt wird das System durch einen Aufrichter für Kartons und Trays. Im Live-Betrieb wird das Zusammenspiel mehrerer dieser Module demonstriert. Die standardisierten Einheiten übernehmen klar definierte Aufgaben und ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Produktionsanforderungen bei gleichzeitig reduziertem Platzbedarf.

Interpack 2026
Halle 14, Stand D01