Rückblick

Hansaplast hilft heilen!

Unter dem Motto „Beiersdorf ’s Erste Hilfe mit Extra Wundauflage“ wurde 1922 Hansaplast als erstes selbstklebendes Wundschutzpflaster mit Mullauflage eingeführt.

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Blechdose von Hansaplast aus dem Jahr 1926, Sport- und Reisepackung.
Bereits 1926 gab es eine Blechdose als Hansaplast Sport- und Reisepackung.

Leukoplast + Mullauflage = Hansaplast

Es war eine Weiterentwicklung des von Carl Paul Beiersdorf 1882 patentierten Pflastergewebes mit „Gutta-Percha“-Beschichtung. Dieses Jahr gilt auch als Geburtsstunde der Beiersdorf AG, die später von Dr. Oskar Toplowitz übernommen wurde. Wahrscheinlich ist Hansaplast ein Kunstwort, das sich aus dem Beinamen der Stadt Hamburg „Hansa“ und dem griechischen Wort „plast“ für geformt beziehungsweise als Teil des Produktnamens „Leukoplast“ zusammensetzte.

Vor allem im Bereich Sport und Reise war Hansaplast nützlich, wovon viele Beispiele von Sport– und Reiseboxen aus den letzten Jahrzehnten, die sich heute oft in den Händen von Sammlern befinden, Zeugnis geben.

Anfang der Dreißigerjahre wurden die Wundverbände elastischer, erhielten eine mittige Wundauflage und wurden zum sofortigen Gebrauch vorgeschnitten. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren das wasserabweisende Pflaster (1953), die Wundauflage, die nicht mehr mit der Wunde verklebt (1962) und die Sprühpflastertechnologie (1976) Meilensteine in der Entwicklung von Hansaplast. Dazu kamen in der Neuzeit Pflaster für extreme Belastungen (2012) oder Pflaster mit einem Schutzschild gegen Bakterien 2021).

Werbeslogans wie: „Hansaplast hilft heilen!“ (1942), „Damit kleine Wunden keine großen Folgen haben“ (1977) und „Dem können Sie vertrauen“ (1986) unterstützten den unaufhaltsamen Aufstieg zum Klassiker. Heute gibt es unter dem Markendach Hansaplast bei Beiersdorf neben verschiedensten Pflastern auch Produkte aus dem Bereich Fuß-, Desinfektions- und Lärmschutz. Auch Bandagen und Wärmeprodukte gehören zum Angebot.

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