Kennzeichnungstechnologien für PPWR und Digitalen Produktpass
UV-Laser kennzeichnet Monomaterialien ohne Additive dauerhaft und materialschonend
Neue Kennzeichnungslösungen von REA Elektronik ermöglichen dauerhafte Codes auf kritischen Materialien sowie hohe Codiergeschwindigkeiten und durchgängige Qualitätskontrolle in Verpackungslinien.
Integrierte Kennzeichnung und Qualitätskontrolle: Das System vereint Code-Erstellung, hochauflösenden Druck und kamerabasierte Prüfung in einem durchgängigen Inline-Prozess und ermöglicht eine zentrale Steuerung sowie sichere Verifikation variabler Daten und 2D-Codes.
REA Elektronik
Für Verpackungen aus Monomaterialien, auf denen Tinte nur eingeschränkt haftet, hat REA Elektronik einen neuen REA-UV-Laser entwickelt. Dieser bringt Kennzeichnungen ohne Zusatzstoffe direkt in das Material ein. Die Codierung erfolgt über eine photochemische Reaktion und bleibt dauerhaft erhalten, ohne die Materialeigenschaften zu verändern. Für Anwendungen mit hohen Liniengeschwindigkeiten kommt der REA-Laser CL 100 zum Einsatz. Der CO₂-Laser mit 100 W bringt Codes im Ablationsverfahren auf bis zu 60.000 Produkte pro Stunde.
Im Bereich Tintenstrahldruck erweitert der REA JET HR NX die Möglichkeiten für 2D-Codes. Durch die größere Kartuschenbreite lassen sich Codes mit ausreichender Höhe für Anwendungen im Kontext des Digitalen Produktpasses realisieren. Ergänzend stehen migrationsarme, UV-härtende Tinten für die Systeme REA JET HR und REA JET UP zur Verfügung. Sie ermöglichen eine dauerhafte Kennzeichnung auf Kunststoffen und eignen sich für Anwendungen mit Anforderungen an Produktsicherheit. Mit REA Print-Inspect kombiniert das Unternehmen Code-Erstellung, Druck und Qualitätskontrolle in einem durchgängigen Prozess. Über eine zentrale Bedienoberfläche werden Drucksysteme gesteuert und die Druckqualität mittels Kamerasystemen unmittelbar überprüft. Darüber hinaus wird auf der Interpack 2026 ein Prototyp aus der Produktlinie REA Verifier gezeigt, der die messtechnische Bewertung von Codes weiterentwickeln soll. Die Systeme lassen sich in bestehende Produktionslinien integrieren und unterstützen Anwendungen von der Primär- bis zur Versandverpackung.
Interpack 2026
Halle 8B, Stand C17