Markt für Monomaterial-Verpackungen wächst

Coveris übernimmt Gefo und erweitert CPP-Kapazitäten

Das Verpackungsunternehmen, spezialisiert auf Lösungen aus Papier und Kunststoff, baut seine Kapazitäten für Cast-Polypropylen-Folien (CPP) weiter aus und übernimmt das Geschäft der Gefo Folienbetrieb GmbH in Gera.

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Christian Kolarik, CEO Coveris Group, sieht großes Potenzial bei CPP-Folien.

Die Akquisition erweitert die bisherigen CPP-Kapazitäten, die bislang am Standort Kufstein gebündelt waren und laut Pressemitteilung zuletzt an ihre Grenzen stießen. Gleichzeitig verbessert Coveris die vertikale Integration innerhalb seines Produktionsnetzwerks und erschließt Synergien entlang der Wertschöpfungskette, heißt es.

CPP-Folien gewinnen im Verpackungsmarkt zunehmend an Bedeutung, insbesondere wegen ihrer guten Recyclingfähigkeit und ihrer Eignung für Monomaterial-Anwendungen. Durch die Integration von Gefo baut Coveris zudem sein Portfolio in wachstumsstarken Segmenten aus, darunter sterilisierfähige Verpackungen, Deckelfolien, Backwarenbeutel sowie medizinische und weitere Non-Food-Anwendungen.

Die Übernahme steht auch im Kontext steigender regulatorischer Anforderungen, etwa durch die europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und Vorgaben zur erweiterten Herstellerverantwortung. Coveris will Kunden dabei unterstützen, diese Anforderungen zu erfüllen, und verfolgt dies im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie „No Waste“.

Der europäische CPP-Markt wächst Prognosen zufolge jährlich um rund drei %, in spezialisierten Anwendungen sogar um mehr als vier %. Treiber sind vor allem strengere Nachhaltigkeitsvorgaben und die Substitution schwer recycelbarer Materialien.

„Die Nachfrage nach recycelbaren Monomaterial-Verpackungen wächst kontinuierlich“, sagt CEO Christian Kolarik. Die Erweiterung der CPP-Kapazitäten sei daher ein konsequenter Schritt, um auch künftig innovative und nachhaltige Verpackungslösungen anbieten zu können.