Rotkäppchen-Mumm optimiert seine Verpackungsprozesse mit Henkel
Verklebt sicher, was perlt
Vor dem Genuss muss die Sektflasche ihren Weg in den Handel sicher überstehen. Im Werk werden bereits beim Verpacken und Verladen auf Paletten die Grundpfeiler der Transportsicherheit gelegt. Um diese weiter zu erhöhen und zugleich den Automatisierungsgrad zu steigern, suchte Rotkäppchen-Mumm nach Lösungen, die sich nahtlos in die bestehenden Prozesse integrieren lassen.
Redaktion .Redaktion.neue verpackung
2 min
Noch warten die Flaschen darauf, verpackt zu werden.Nicky Hellfritzsch
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Rotkäppchen-Mumm ist Deutschlands führender Anbieter von
Sekt, Wein und Spirituosen. Das Unternehmen blickt auf eine über 160-jährige
Geschichte zurück und verfügt über ein breites Markenportfolio, zu dem unter
anderem die Marken Rotkäppchen, Mumm, Geldermann und Ruggeri Prosecco gehören.
Mit mehreren Produktionsstandorten im Bundesgebiet – darunter Eltville und
Freyburg – stellt das Unternehmen jährlich große Mengen an Produkten bereit,
die zuverlässig, sicher und stabil verpackt werden müssen. Dabei steigen mit
dem stetig wachsenden Sortiment auch die Anforderungen an die
Prozesssicherheit.
Ohne Stabilität und Effizienz knallen die Korken von selbst
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Sowohl in Freyburg als auch in Eltville stehen die
Abfüllung, Etikettierung und Verpackung der Ware an der Tagesordnung. Mit
Henkel-Produkten werden hier Kartons aufgerichtet, befüllt, verschlossen und
schließlich zu stabilen Ladeeinheiten zusammengestellt. Der Plan, diese
Prozesse stärker zu automatisieren, stellte das Unternehmen vor einige
Herausforderungen. Der bisher verwendete Klebstoff zur Lagensicherung
erforderte eine manuelle Befüllung des Schmelzgeräts.
Um die Verpackungsprozesse effizienter zu gestalten, ging
Henkel proaktiv auf Rotkäppchen-Mumm zu und stellte eine innovative Lösung für
die Palettierung vor: den Schmelzkleber Technomelt Supra PS Easyflow, der nun
im praktischen Mini-Chubbs-Format geliefert wird und die hohen Anforderungen
von Rotkäppchen-Mumm erfüllt. Denn die Klebstoffe müssen eine konstant hohe
Qualität und absolute Zuverlässigkeit gewährleisten. Gleichzeitig sind eine
einfache Verarbeitung, die volle Kompatibilität mit den bestehenden Maschinen
und ein möglichst geringer Reinigungsaufwand wichtig.
Neue Klebstoffe und Automatisierung , damit nichts ins
Schäumen gerät
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Versandfertig: die im Karton verpackten Sektflaschen.Nicky Hellfritzsch
Die zuvor in der Palettierung eingesetzten Hotmelt-Würfel
waren einzeln in Silikonpapier eingewickelt und mussten manuell in das
Schmelzgerät eingelegt werden. Neben silikonhaltigen Abfällen brachten diese
einen hohen Aufwand für Befüllung und Reinigung mit sich – für die geplante
Automatisierung ein limitierender Faktor. Auch das Arbeitsschutzrisiko stieg
durch das manuelle Einbringen. Mit dem Easyflow-Format in Form förderfähiger
Mini-Chubbs aus Polyolefin führte Henkel eine Lösung ein, die sich automatisch
zuführen lässt. Diese wärmestabilen Klebstoffeinheiten werden im Schmelzgerät
kontinuierlich aufgeschmolzen und über Druck in das System transportiert.
Dadurch sind eine präzisere Dosierung und ein einfacheres Handling möglich. Der
speziell für die Palettensicherung entwickelte Schmelzklebstoff wird präzise
auf die Kartonagen aufgetragen und verhindert ein Verrutschen während des
Transports. Die Lagen werden mit einem Antirutscheffekt versehen, der selbst
Neigungen standhält.
Begleitet wurde die Automatisierung des Prozesses durch eine
bauliche Neugestaltung der Palettierlinie. Die gesamte Einheit wurde auf eine
höhere Ebene verlegt und vollständig eingehaust. Unter diesen Bedingungen kann
die automatische Versorgung des Schmelzsystems besonders stabil und
störungsfrei arbeiten, was die Prozess- sowie die Arbeitssicherheit des
Linienbedienpersonals zusätzlich verbessert.
Stabilität im gesamten Ablauf
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Die Umstellung auf die förderfähigen Mini-Chubbs und die
Automatisierung der Palettierung zeigen deutliche Auswirkungen auf den gesamten
Verpackungsprozess. Zum einen sinkt die Anzahl der Unterbrechungen deutlich und
es entsteht eine insgesamt ruhigere, stabilere Linie. Zum anderen trägt der
EPRC-konforme Klebstoff zu einer verbesserten Recyclingfähigkeit der
Gesamtverpackung bei.
Die Marke Rotkäppchen gibt es bereits seit den 1890er-Jahren.Rotkäppchen-Mumm
All das spart nicht nur Kosten, sondern auch den
Personalaufwand, da die Automatisierung eine deutliche Zeitersparnis
ermöglicht. Während früher etwa alle zwei Stunden ein Nachfüllvorgang notwendig
war, genügt es heute, den Vorratsbehälter einmal am Tag aufzufüllen. Bei rund
fünf Tonnen Palettensicherungsklebstoff im Jahr ist dies ein entscheidender
Faktor. Diese Optimierungsmaßnahmen ergänzen sich zu einem ganzheitlichen
Konzept, das langfristig auf stabile und effiziente Abläufe ausgelegt ist.
Neben den finanziellen Vorteilen wurde durch die Automatisierung und die damit
verbundenen ergonomischen Verbesserungen auch die Arbeitsqualität auf der
Verpackungslinie erhöht. Das Feedback der Mitarbeitenden zur vereinfachten
Handhabung und zur Verbesserung des Arbeitsschutzes fiel durchweg positiv aus.
Meilenstein in der kontinuierlichen Weiterentwicklung
Die erfolgreiche Umstellung auf das neue Klebstoffsystem
stellt für Rotkäppchen Mumm einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen
Weiterentwicklung der eigenen Verpackungsprozesse dar. Das Unternehmen arbeitet
seit vielen Jahren im Rahmen seiner strategischen Optimierungsmaßnahmen mit
Henkel zusammen. In dieser Zeit wurden die technischen Lösungen und Abläufe
fortlaufend gemeinsam weiterentwickelt. Die langjährige Zusammenarbeit basiert
dabei auf der Verbindung von technischer Expertise, Innovationsfähigkeit und
einer partnerschaftlichen Projektbegleitung, die auch bei der aktuellen
Modernisierung eine wesentliche Rolle spielte.