Kooperation beschlossen

Henkel setzt auf CO2-reduzierten Verpackungsstahl

Der Konsumgüterhersteller Henkel treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie weiter voran und nutzt künftig CO2-reduzierten Bluemint-Verpackungsstahl von Thyssenkrupp Rasselstein.

1 min
Clarissa Odewald, CEO von Thyssenkrupp Rasselstein.

Thyssenkrupp Rasselstein, der einzige deutsche Weißblechhersteller, beliefert Henkel mit dem materialoptimierten Stahl für zahlreiche Weißblechdosen – insbesondere für Klebstoffprodukte im Bereich Adhesive Technologies, darunter auch die Marke Tangit. Produziert werden die Dosen vom Metallverpackungsspezialisten Pirlo.

Die Bluemint-Produktlinie basiert auf einem optimierten Herstellungsprozess: Speziell aufbereiteter Stahlschrott ersetzt CO2-intensive Rohstoffe im Hochofen. Dadurch sinken die Emissionen bereits in der Produktion deutlich. Die CO2‑Einsparungen des bluemint® Verpackungsstahls sind extern verifiziert und vom DNV zertifiziert.

„Mit Bluemint-Steel ermöglichen wir unseren Kunden, die CO2-Bilanz ihrer Verpackungen messbar zu verbessern – ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Verarbeitungseigenschaften“, sagt Clarissa Odewald, CEO von Thyssenkrupp Rasselstein. Die Zusammenarbeit mit Henkel zeige, wie sich ambitionierte Klimaziele entlang der Wertschöpfungskette gemeinsam umsetzen lassen.

Weißblech für geschlossene Kreisläufe

Verpackungsstahl gehört zu den nachhaltigsten Verpackungsmaterialien. Weißblech ist nahezu vollständig recycelbar und wird in geschlossenen Kreisläufen geführt. Die Recyclingquoten zählen zu den höchsten überhaupt: In Europa liegt die Quote bei 82 %, in Deutschland im privaten Verbrauch bei 94,3 %.

Thyssenkrupp Rasselstein verfolgt das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu produzieren. Die Kooperation mit Henkel gilt als weiterer Schritt auf dem Weg zu einer dekarbonisierten Verpackungsindustrie und unterstreicht die Bedeutung materialbasierter Innovationen für nachhaltige Marken- und Verpackungskonzepte.