Gemeinsames Projekt von Smurfit Westrock und Ecoalf

Innovative Papier-Boutique mit Kreislaufansatz

Verpackungsspezialist Smurfit Westrock und Ecoalf haben in San Sebastián eine Boutique eröffnet, deren Wände und Möbel aus Wellpappe und Papier bestehen. Das Projekt zeigt, wie sich recycelbare Materialien im Ladenbau nachhaltig einsetzen lassen.

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Das reduzierte Interior Design lässt Raum für die angebotene Ware

Die nachhaltige Lifestyle-Marke Ecoalf hat gemeinsam mit Smurfit Westrock in San Sebastián ihre erste Boutique eröffnet, deren Innenausbau konsequent auf papierbasierten Materialien basiert. Wände, Umkleidekabinen, Regale und Tische wurden vollständig aus Wellpappe und Papier gefertigt. Das Projekt zeigt, wie sich recycelbare Materialien nicht nur für Verpackungen, sondern auch für die Gestaltung von Verkaufsflächen einsetzen lassen.

Für den stationären Handel ist das ein interessanter Ansatz: Statt konventioneller Ladenbaustoffe kommen Materialien zum Einsatz, die auf Zirkularität und Ressourcenschonung ausgelegt sind. Nach Angaben der Partner bietet die eingesetzte Wellpappe zugleich eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber vertikaler Kompression und Biegung. Damit verbindet das Konzept funktionale Anforderungen mit einem klar nachhaltigkeitsorientierten Design.

Entwickelt im Smurfit-Westrock-Werk 

Entworfen und produziert wurden sämtliche Möbel im Smurfit-Westrock-Werk im portugiesischen Sorpel. Die verwendeten Rohstoffe sind FSC- und PEFC-zertifiziert. Sie stammen aus den Wäldern des Unternehmens im Süden Frankreichs und wurden in der Papierfabrik Cellulose du Pin weiterverarbeitet. Auch damit unterstreichen beide Unternehmen ihren Anspruch, die Herkunft und Verarbeitung der Materialien nachvollziehbar und verantwortungsvoll zu gestalten.

Das Ladenkonzept passt zur Strategie von Ecoalf, das seit seiner Gründung im Jahr 2009 auf Recycling und Kreislaufwirtschaft setzt. Nach Unternehmensangaben hat Ecoalf in den vergangenen 15 Jahren mehr als 600 neue recycelte Materialien entwickelt. Dafür wurden unter anderem mehr als 350 Mio. Plastikflaschen sowie Fischernetze, Altreifen und textile Reststoffe wiederverwertet. Zudem verweist das Unternehmen auf Einsparungen von mehr als 54 Mrd.l Wasser und die Vermeidung von 12.500 t CO₂. Bis 2030 will Ecoalf emissionsfrei werden.