auch für Assets anderer Anbieter
Mehrweg-Assets: Tosca kombiniert aktives und passives Tracking
Mit „Asset IQ“ bündelt Tosca unterschiedliche Tracking-Technologien für Mehrwegbehälter und Paletten. Die Lösung kombiniert IoT-basiertes Echtzeit-Tracking mit RFID- und Barcode-Technologien und soll Unternehmen mehr Transparenz über ihre Ladungsträger verschaffen.
Tosca verspricht unter anderem mehr Transparenz und leistungsfähigere Lieferketten.
PeopleImages.com / Tosca
Tosca erweitert mit Asset IQ seinen Ansatz zur Rückverfolgbarkeit von Mehrweg-Ladungsträgern. Der Service verfolgt Behälter und Paletten über ihren Lebenszyklus hinweg und dokumentiert Bewegungen sowie Nutzung digital. Dabei kann die Lösung sowohl für Toscas eigene Mehrwegprodukte im Pooling-, Miet- oder Verkaufsmodell als auch für Assets anderer Anbieter eingesetzt werden.
Kern des Systems ist die Kombination zweier Tracking-Ansätze. Asset IQ Active richtet sich an hochwertige Ladungsträger, bei denen Standort und Zustand möglichst genau beziehungsweise in Echtzeit überwacht werden sollen. Asset IQ Passive setzt dagegen auf RFID- und Barcode-Technologien und ist für größere Bestände mit hohen Stückzahlen ausgelegt.
„Tosca Asset IQ ist das Ergebnis unserer langjährigen Erfahrung darin, Kunden zu mehr Transparenz und Kontrolle in komplexen Lieferketten zu verhelfen“, erklärt Tosca-CEO Eric Frank. „Unsere duale Architektur aus aktiven und passiven Technologien ermöglicht es Unternehmen, den für ihre Abläufe passenden Grad der Rückverfolgbarkeit zu wählen und gleichzeitig eine zentrale Übersicht über ihre Assets zu behalten. Das Ergebnis sind höhere Effizienz, fundiertere Entscheidungen und eine leistungsfähigere Lieferkette.“
Tracking soll Bestände und Transporte optimieren
Die gewonnenen Daten sollen unter anderem dabei helfen, Engpässe in der Lieferkette zu erkennen, Bestände besser zu steuern und die Routenplanung zu optimieren. Tosca nennt zudem die Reduzierung unnötiger Transportbewegungen sowie geringere Produkt- und Asset-Verluste als mögliche Effekte. Auch die Auslastung der Mehrweg-Ladungsträger soll sich anhand der Daten verbessern lassen.
Eine weitere Entwicklungsrichtung sieht Tosca in hybriden Anwendungen. So könnte beispielsweise eine aktiv getrackte Palette mehrere passiv gekennzeichnete Kisten transportieren. Die Informationen aus beiden Ebenen sollen anschließend in einem zentralen Dashboard zusammengeführt werden.
Fokus auf Lebensmittel, Getränke und Handel
Zum Einsatz kommen soll Asset IQ insbesondere im Einzelhandel sowie in der Lebensmittel-, Getränke- und Konsumgüterindustrie. Zu den möglichen Anwendungen zählen die Überwachung von Mehrwegkreisläufen, die Optimierung der Distribution und eine höhere Transparenz in komplexen Logistiknetzwerken.
Mit der digitalen Dokumentation der Behälter- und Palettenbewegungen adressiert Tosca zugleich steigende Anforderungen an Transparenz und Nachweisbarkeit in Mehrwegsystemen. Nach Angaben des Unternehmens soll Asset IQ damit auch die Umsetzung regulatorischer und nachhaltigkeitsbezogener Anforderungen unterstützen.