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Das Pulver war anfangs portionsweise in eine bedruckte Tüte abgefüllt und kostete 20 Pfennig. Schwarzkopf nannte sein Produkt „Shampoo“, ein aus dem Englischen abgeleitetes Wort, das für „reiben, reinigen und massieren“ steht.

Eine Marke wird zum Synonym

Als Markenbild fungierte ab 1905 ein schwarzer Scherenschnittkopf. Unter dem veränderten Markennamen – Shampoon – wurden ab 1919 verschiedene Duftrichtungen wie beispielsweise Veilchen, Kamille oder Eigelb eingeführt. Acht Jahre später gab es das erste flüssige Shampoo.

Interessant auch die Entwicklung von Trockenshampoos in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts. Verschiedene Applikationsformen sorgten dafür, dass das Pulvershampoo mittels Pinsel oder Tupfer aus Kartondosen in das trockene Haar eingearbeitet werden konnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das erste Schauma-Shampoo für die einfache Haarwäsche, flüssig in der tropfenförmigen Flasche oder auch cremig in der Tube, in den Handel, was dem Produkt einen enormen Aufschwung brachte. Schauma wurde in der BRD zum Synonym für Shampoo.

Werbeslogans wie: „Ihr Äußeres gewinnt sichtlich“ (um 1930), „Shampoon mit dem schwarzen Kopf“ (um 1910) oder „Alles Gute fürs Haar“ (1963) trugen ihren Teil zum Erfolg bei. 

1995 erwarb Henkel aus Düsseldorf die Firma Schwarzkopf und wurde damit quasi über Nacht zu einem der führenden europäischen Anbieter im Bereich Haarkosmetik.

Heute ist Schwarzkopf eine Dachmarke des Henkel-Konzerns im Haarkosmetikbereich und wird in über 125 Ländern vertrieben.  

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