Alternative Verschlusslösungen für mehr Flexibilität in der Beschaffung
United Caps erweitert Portfolio für Kartonverpackungen
United Caps baut sein Angebot für Kartonverpackungen aus. Mit dem bereits am Markt etablierten 23 H-PAK sowie dem für Ende 2027 angekündigten 27 H-PAK will das Unternehmen Herstellern und Markenartiklern mehr Flexibilität bei der Auswahl von Verschlüssen bieten.
Der 27 H-PAK-Verschluss (Alu- und alufreie Verbundmaterialien) auf einer Kartonverpackung. Die Tests sind abgeschlossen und validiert, die Markteinführung ist für Ende 2027 bestätigt.
United Caps
Beide Lösungen sind laut Hersteller mit bestehenden sowie alternativen Verbundmaterialien kompatibel und können auf vorhandenen Tethered- und Non-Tethered-Abfülllinien ohne Umrüstungen oder Anpassungen der Maschineneinstellungen eingesetzt werden.
Hintergrund ist die bislang häufige Praxis, Kartonverpackungen als integriertes System aus Verbundmaterial, Verschluss und Anlagentechnik zu beziehen. United Caps verfolgt dagegen den Ansatz, den Verschluss als eigenständige Komponente und damit als separate Beschaffungsentscheidung zu betrachten. Dadurch sollen Unternehmen ihre bestehende Verpackungsinfrastruktur beibehalten und gleichzeitig ihre Lieferantenbasis erweitern können.
Der 23 H-PAK ist bereits im Markt verfügbar und verfügt in der Tethered-Ausführung über einen Mechanismus, der den Deckel beim Ausgießen in geöffneter Position hält. Das neue Modell 27 H-PAK für Aluminium- und aluminiumfreie Verbundmaterialien befindet sich nach Angaben des Unternehmens bereits erfolgreich in der Test- und Validierungsphase. Die Markteinführung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Im Zuge der Vorbereitungen auf die europäische Verpackungsverordnung PPWR gewinnen nach Ansicht des Herstellers Themen wie Recyclingfähigkeit, Materialeinsatz und Versorgungssicherheit weiter an Bedeutung. Beide Verschlusslösungen sollen deshalb auch aus massenbilanziertem biobasiertem Kunststoff oder Rezyklat hergestellt werden können.
Die Verschlüsse sind unter anderem für Anwendungen in den Bereichen Milchprodukte, Säfte, Brühen, Suppen sowie ausgewählte nichtflüssige Produkte vorgesehen.