Ein gemeinsamer Ansprechpartner für fünf Verbände
VVK: Karsten Hunger ist neuer Geschäftsführer
Beim Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) gab es zum 1. Februar den Führungswechsel. Nach über drei Jahrzehnten an der Spitze ist Geschäftsführer Thomas Pfeiffer in den Ruhestand gegangen und hat die operative Verantwortung an seinen Nachfolger Karsten Hunger übergeben.
Karsten Hunger (re.) folgt Thomas Pfeiffer als VVK-Geschäftsführer. Gleichzeitig bleibt er auch Geschäftsführer des IPV.
VVK
Thomas Pfeiffer war seit 1991 Geschäftsführer des VVK und
prägte die politische Interessenvertretung der Vollpappe- und Kartonagenbranche
maßgeblich, heißt es in der Pressemitteilung des Verbands. In Themen wie
Recyclingfähigkeit, regulatorische Anforderungen oder dem Verpackungsgesetz
fungierte er über Jahrzehnte als zentrale Stimme gegenüber Politik, Ministerien
und anderen Verbänden. Sein Amtsantritt folgte damals auf Gerhard Brucker. Nun
übergibt Pfeiffer an Karsten Hunger.
Karsten Hunger bündelt Verbandsaufgaben
Hunger, 41, ist in der Verpackungsindustrie bekannt. Seit
Jahren führt er den Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV) und
übernimmt die VVK-Geschäftsführung zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben.
Auch in weiteren Verbänden der Branche ist er künftig zentrale Ansprechperson.
Beide Mitgliederversammlungen haben der Personalunion
zugestimmt. Durch die Zusammenführung der operativen Arbeit in einer Hand
reagiert man auf strukturelle Veränderungen und Konsolidierungstendenzen im
Verbandswesen – einschließlich eines sich vollziehenden Generationswechsels.
Pfeiffer: Eine stärkere Bündelung der Stimmen der
Verpackungsindustrie sei entscheidend, „um die Zukunft der Branche aktiv
gestalten“ und die Anliegen weiterhin wirkungsvoll in politische und
gesellschaftliche Debatten einbringen zu können.
Zusammenarbeit wird weiter gestärkt
Mit der neuen Struktur fungiert Hunger künftig als
Ansprechpartner für insgesamt fünf Verbände. Die bereits bestehende enge
Zusammenarbeit zwischen IPV, GemPSI, FHR und ECTA soll weiter gestärkt werden.
Zusätzlich wurde 2025 mit dem Faltschachtelverband FFI sowie dem Arbeitskreis
Display eine gemeinsame Büroadresse bezogen, um Synergien zu nutzen und Abläufe
zu optimieren.
Hunger sieht darin klare Vorteile: „Die Bündelung von
Kräften und die gemeinsame Geschäftsstelle haben bereits handfeste positive
Effekte gezeigt. Diese werden auch künftig eine signifikante Wirkung erzielen.“
Er bedankte sich für das Vertrauen und blickt einer erfolgreichen
Zusammenarbeit entgegen.