Italienische Verpackungsmaschinenbauer wuchsen 2025 um 4 %
Mit einem Umsatz von 10,46 Mrd. Euro und Exporten von über 8,1 Mrd. Euro hat der italienische Verpackungsmaschinenbau seine Position als führender Sektor innerhalb des italienischen Investitionsgütermaschinenbaus bestätigt – sowohl hinsichtlich Umsatz als auch Exportleistung. Der Inlandsmarkt legte um 10 % zu.
Redaktion .Redaktion.neue verpackung
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Der italienische Verpackungsmaschinenbau konnte in 2025 um 4 % wachsen.OpenAI
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Die italienische Industrie für automatische Verpackungs- und Verarbeitungsmaschinen setzt ihren Wachstumskurs fort: Im Jahr 2025 lag der Branchenumsatz bei fast 10,5 Mrd. Euro und damit 4 % über dem Ergebnis des Jahres 2024.
Die Zahlen wurden auf der Mitgliederversammlung von UCIMA vorgestellt und basieren auf der 14. nationalen statistischen Erhebung des Forschungszentrums UCIMA MECS. An der Untersuchung beteiligten sich 629 Unternehmen der Branche mit insgesamt 40.611 Beschäftigten (+0,3 % gegenüber 2024).
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Entwicklung internationale Märkte
Die Exporte bleiben der wichtigste Wachstumstreiber der Branche. 2025 erreichten die Auslandsumsätze 8,19 Mrd. Euro und machten damit 78,3 % des Gesamtumsatzes aus. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 2,5 %.
Die Branche bleibt stark exportorientiert: Der durchschnittliche Exportanteil pro Unternehmen liegt bei 85,4 %.
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Trotz geopolitischer Spannungen und zunehmender Handelsbarrieren konnten die italienischen Hersteller ihre starke globale Marktposition aufgrund einer etablierten Lieferkette und eines leistungsfähigen Netzwerks von Zulieferern und Subunternehmern behaupten.
Die Rangfolge der Exportmärkte blieb unverändert: Die Europäische Union ist mit einem Umsatz von 2,4 Mrd. Euro und einem Anteil von 36,8 % an den Gesamtexporten weiterhin der wichtigste Absatzmarkt für italienische Verpackungstechnologien. Es folgen Asien mit 1,09 Mrd. Euro (16,6 %) und Nordamerika mit 1,03 Mrd. Euro (15,7 %).
Weitere wichtige Absatzregionen sind das nicht zur EU gehörende Europa (748,1 Mio. Euro; 11,3 %), Südamerika (717,9 Mio. Euro; 10,9 %) sowie Afrika und Ozeanien zusammen (575,4 Mio. Euro; 8,7 %).
Auch der italienische Binnenmarkt entwickelte sich 2025 sehr positiv. Mit einem Wachstum von 9,9 % erreichte er ein Volumen von 2,27 Mrd. Euro. Damit entfielen 21,7 % des Gesamtumsatzes der Branche auf den heimischen Markt.
Getrieben wurde die steigende Inlandsnachfrage vor allem durch die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die beide auf dem italienischen Markt Zuwächse von mehr als 15 % verzeichneten.
Anwenderbranchen: Food & Beverage bleiben führend
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Die Verpackungsmaschinenindustrie bewies auch 2025 ihre breite Aufstellung über verschiedene Industriezweige hinweg. Die Branchen Food und Beverage blieben die wichtigsten Kundensegmente und standen zusammen für 55,4 % des Gesamtumsatzes.
An erster Stelle lag der Lebensmittelsektor mit 3,26 Mrd. Euro (31,2 % des Gesamtumsatzes), gefolgt von der Getränkeindustrie mit 2,54 Mrd. Euro (24,2 %).
Den dritten Platz belegte das Segment Tissue, Tabak und Sonstige Industrien mit einem Umsatz von 2,05 Mrd. Euro, was 19,6 % des Branchenumsatzes entspricht.
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Die Pharmaindustrie verzeichnete ebenfalls ein starkes Wachstum und erreichte 1,84 Mrd. Euro beziehungsweise 17,6 % des Gesamtumsatzes.
Umsatz nach Maschinentyp
Maschinen für die Primärverpackung erzielten weiterhin den größten Umsatzanteil und standen für 52,5 % des Branchenumsatzes.
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Besonders stark trugen Form-, Füll- und Verschließmaschinen (FFS) dazu bei. Sie erwirtschafteten allein 2,28 Mrd. Euro, was 21,8 % des Gesamtumsatzes entspricht, und legten um 1,9 % zu.
Auf Platz zwei folgten Füll- und Dosiermaschinen mit 1,88 Mrd. Euro beziehungsweise 18 % des Gesamtumsatzes.
Zu den dynamischsten Technologien zählten Palettiersysteme mit einem Wachstum von 8,1 % sowie Kartonier- und Sammelpackmaschinen, deren Umsatz um 7,5 % stieg.
Regionale Struktur: Emilia-Romagna bleibt das Herzstück der Packaging Valley
Die italienische Packaging Valley in der Region Emilia-Romagna bleibt das industrielle Zentrum der Branche. Dort sind 214 Unternehmen angesiedelt, was 34 % aller italienischen Verpackungsmaschinenhersteller entspricht.
Die Region erwirtschaftet 61,2 % des gesamten Branchenumsatzes – mehr als 6,4 Mrd. Euro – und beschäftigt über 22.380 Menschen. Dahinter folgen die Regionen Lombardei, Venetien und Piemont.
Beschäftigung wächst weiter
2025 stieg die Zahl der Beschäftigten in der Branche auf 40.611 Personen. Das entspricht einem Plus von 0,3 % gegenüber 2024.
Damit setzt sich der positive Beschäftigungstrend der vergangenen Jahre fort. In den letzten zehn Jahren wurden in der Branche mehr als 13.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Maurizio Bertocco, Präsident von UCIMAUCIMA
„Die Verpackungstechnologiebranche hat 2025 erneut ihre bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und Wachstumsstärke unter Beweis gestellt“, kommentiert Maurizio Bertocco, Präsident von UCIMA. „Dass wir in einem internationalen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und neuen Handelsbarrieren geprägt ist, einen Umsatz von nahezu 10,5 Mrd. Euro erzielen konnten, bestätigt die Stärke unserer Industrie und der Lieferkette, die sie trägt.
Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft und sind uns zugleich der tiefgreifenden Veränderungen bewusst, die weltweit stattfinden. Geopolitische Entwicklungen, neue Dynamiken im internationalen Handel, industriepolitische Maßnahmen und technologische Transformationen können den Wachstumspfad unserer Unternehmen maßgeblich beeinflussen.
Deshalb halten wir es für entscheidend, die Kräfte zu analysieren, zu verstehen und richtig zu interpretieren, die die globale Landschaft verändern. Nur so können wir Wandel in Chancen verwandeln und die Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Verpackungsindustrie weiter stärken.“