Weniger Komponenten, weniger Stillstände: Ein Pharmaunternehmen vereinfacht mit dem Kombi-Pack von Faller Packaging seine Verpackungsprozesse, reduziert Störquellen und steigert zugleich die Effizienz der Linie.
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Die Herausforderungen für Verpackungslinien in der Pharmaindustrie steigen durch größere Variantenvielfalt, kleinere Chargen und engere Zeitfenster.Faller Packaging
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Steigende Variantenvielfalt, kleinere Chargen und enge Zeitfenster stellen Verpackungslinien in der Pharmaindustrie vor wachsende Herausforderungen. Häufige Produktwechsel erhöhen den Aufwand und schaffen zusätzliche Fehlerquellen. Ein international tätiges Pharmaunternehmen suchte deshalb nach einer Lösung, um seine Abläufe einfacher und stabiler zu gestalten, ohne in neue Anlagentechnik investieren zu müssen.
Das Problem lag nicht in den Packmitteln selbst, sondern in deren Zuführung zur Linie, heißt es bei Faller. Das Pharmaunternehmen verarbeitete bislang Faltschachtel und Packungsbeilage als getrennte Komponenten. Ein separates Falzmodul brachte die Beilage zunächst in das erforderliche Format und anschließend in den Verpackungsprozess. Im Betrieb erwies sich dieses zusätzliche Aggregat jedoch als Schwachstelle. Papierstaus, Störungen bei der Zuführung und aufwendige Formatwechsel sorgten immer wieder für Unterbrechungen. Diese kosteten Zeit und beeinträchtigten die Leistung.
Hinzu kam, dass die involvierten Abteilungen die Situation unterschiedlich bewerteten. Während die Produktion vor allem Stillstände im Blick hatte, fokussierte sich der Einkauf auf die Kosten der Verpackungskomponenten und die Qualitätssicherung auf potenzielle Fehlerquellen. Wie hoch die tatsächlichen Ausgaben für den gesamten Verpackungsprozess waren, ließ sich dagegen nur schwer beziffern.
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Die Lösung: eine kombinierte Einheit
Das Pharmaunternehmen, das Medikamente in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise Onkologie, seltene Erkrankungen und Biopharmazeutika herstellt, setzt an mehreren europäischen Produktionsstandorten auf Verpackungslösungen von Faller Packaging. Im konkreten Fall fiel die Entscheidung auf das Kombi-Pack – eine vorkonfektionierte Kombination aus Faltschachtel und integrierter Packungsbeilage. Diese ist mechanisch mit der Schachtel verbunden und kann bei Bedarf einfach entnommen werden.
Faltschachtel und Packungsbeilage sind mechanisch miteinander verbunden, bei Bedarf lässt sich die Beilage problemlos entnehmen.Faller Packaging
Seitdem wird an der Verpackungslinie nur noch eine Einheit verarbeitet. Die separate Zuführung der Packungsbeilage entfällt. Das reduziert die Anzahl der Prozessschritte und minimiert potenzielle Störquellen. Größere Anpassungen an der bestehenden Anlage waren nicht erforderlich. Gleichzeitig vereinfachten sich Planung, Materialbereitstellung und Wareneingang deutlich. Statt zwei Komponenten muss der Pharmahersteller heute nur noch eine Verpackungseinheit bestellen, lagern und prüfen. Das reduziert den Abstimmungsaufwand und erleichtert Produktwechsel.
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Mit Blick auf den Gesamtprozess
Auch wirtschaftlich überzeugt die Lösung laut Faller im Gesamtprozess. Zwar liegen die Beschaffungskosten pro Einheit über denen der getrennten Komponenten, doch die ganzheitliche Betrachtung zeigt klare Vorteile: weniger Störungen, effizientere Rüstvorgänge und ein insgesamt geringerer Aufwand entlang der Linie. Zudem konnte das Unternehmen die Overall Equipment Effectiveness (OEE) deutlich steigern.
„Am Ende ging es nicht um den Preis einzelner Komponenten, sondern darum, den Prozess auf der Linie einfacher und robuster zu machen. Genau darin lag für uns der größte Hebel“, betont Christian Klein, Head Technical Sales bei Faller Packaging.