Zentrale Steuerung vernetzt End-of-line-Prozesse durchgängig
Softwarebasierte Integration verbessert Ablaufstabilität in der Endverpackung
Mit der Weiterentwicklung der Steuerungssoftware MSK Emsy stellt MSK Verpackungs-Systeme auf der Interpack 2026 die durchgängige Vernetzung von End-of-line-Anlagen in den Fokus. Ziel ist eine stabilere Prozessführung über alle Stationen hinweg – von der Gebindehandhabung bis zur Palettenlogistik.
Teil eines End-of-line-Gesamtsystems: roboterbasierte Palettierung mit Fördertechnik
MSK
MSK stellt die Integration von Anlagen und Datenflüssen in den Mittelpunkt seiner End-of-line-Konzepte. Kern der aktuellen Entwicklung ist die Software MSK Emsy, die als übergeordnete Steuerung alle Prozessschritte miteinander verbindet. Sie koordiniert Maschinen, Peripheriegeräte sowie angebundene ERP- und MES-Systeme und ermöglicht eine durchgängige Datentransparenz über die gesamte Linie. Damit werden insbesondere Schnittstellen und Übergabepunkte zwischen einzelnen Anlagen gezielt stabilisiert – ein Bereich, der bei steigender Variantenvielfalt und hohen Taktzahlen zunehmend kritisch wird. Die zentrale Steuerung reduziert Abstimmungsaufwand, vereinfacht die Bedienung und unterstützt Wartungsprozesse durch eine gebündelte Systemübersicht. Die End-of-line-Systeme umfassen weiterhin alle Prozessschritte nach der Produktion: vom Depalettieren und Auspacken von Leergebinden über Fördertechnik und Palettierung bis zur Ladungssicherung mittels Stretch- und Schrumpftechnologie sowie dem anschließenden Palettentransport. Die Anlagen sind modular aufgebaut und lassen sich an veränderte Produktionsanforderungen anpassen oder erweitern. Ein weiterer Fokus liegt auf Einsparpotenzialen bei Energie, Material und Personal sowie auf anwenderfreundlichen Softwarelösungen zur Vereinfachung von Bedienung, Wartung und Ersatzteilversorgung. Die modulare Bauweise der Anlagen ermöglicht zudem eine Anpassung und Erweiterung bestehender Systeme.
Interpack 2026
Halle 12, Stand C52