Verbindliche Meilensteine definiert
Brückner Group richtet Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 aus
Der Maschinen- und Anlagenbauer Brückner Group konkretisiert ihren Nachhaltigkeitskurs bis 2030. Im Fokus stehen dabei vor allem Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und die Weiterentwicklung von Mitarbeitenden sowie Lieferketten: Themen, die zunehmend auch für die Verpackungsindustrie an Bedeutung gewinnen.
Adina Mittmannsgruber, Lead Group Sunstainability: "Mit der Durchführung einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse nach dem europäisch harmonisierten ESRS-Standard haben wir ein solides, datenbasiertes Fundament geschaffen. Wir wissen heute präziser denn je, an welchen Stellhebeln wir die größte Wirkung für Umwelt und Gesellschaft erzielen können."
Brückner Group
Zentral ist das ambitionierte Klimaziel: Bis 2030 will
das Unternehmen seine direkten CO2-Emissionen um 50 % senken. Parallel dazu setzt
die Gruppe verstärkt auf erneuerbare Energien.
Mindestens 25 % des
Strombedarfs sollen künftig durch
eigene Photovoltaikanlagen gedeckt werden. Ergänzt werden
soll dies durch kontinuierliche Effizienzsteigerungen bei Maschinen und Anlagen.
Ein Ansatz, der insbesondere in energieintensiven Produktionsprozessen der
Folien- und Verpackungstechnik eine wichtige Rolle spielt.
Ein zweiter strategischer Schwerpunkt liegt auf der
Kreislaufwirtschaft. Brückner arbeitet gezielt daran, Anlagen, Prozesse und
Materialien so weiterzuentwickeln, dass Ressourcen effizienter genutzt und
Endprodukte besser recycelbar werden. Grundlage dafür sind konkrete, messbare
Forschungsziele innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche. Gleichzeitig treibt
das Unternehmen die Entwicklung von monomaterialen Verpackungslösungen voran,
die als Schlüssel für funktionierende Recyclingstrukturen gelten.
Klare Ziele auch bei der Personalentwicklung
Über die technologische Ebene hinaus engagiert sich die
Gruppe auch gesellschaftlich. So sollen jährlich mehr als 100.000 Euro an Organisationen fließen, die sich für die
Reduzierung von Kunststoffabfällen in der
Umwelt einsetzen. Zudem ist Brückner seit 2025
Mitglied der internationalen Initiative „Alliance
to End Plastic Waste“, die branchenübergreifend an Lösungen gegen
die globale Verschmutzung durch Kunststoff arbeitet.
Auch im Bereich Personalentwicklung setzt das Unternehmen
klare Ziele. Die durchschnittliche Schulungszeit pro Mitarbeitendem soll bis
2030 um 30 % erhöht werden. Gleichzeitig plant Brückner,
rund zwei Drittel der Führungspositionen
aus den eigenen Reihen zu besetzen und damit die interne Talententwicklung zu
stärken.
Die Nachhaltigkeitsstrategie bezieht zudem die
Lieferkette stärker ein. Lieferanten werden jährlich auf Risiken überprüft,
wobei erforderliche Maßnahmen konsequent umgesetzt werden sollen. Ergänzend
dazu verpflichtet sich die Brückner Group zu hohen Compliance-Standards: Alle
Mitarbeitenden werden regelmäßig zu Verhaltensrichtlinien und ethischen
Anforderungen geschult.
Die Brückner Group verfolgt somit einen ganzheitlichen
Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte miteinander verbindet.