Die neunte Auflage der Inno-Pouch startet im Oktober

Europas Pouch-Branche trifft sich in Barcelona

Am 8. und 9. Oktober 2026 wird Barcelona erneut zum Treffpunkt der europäischen Pouch-Industrie: Die Inno-Pouch gastiert beim Technologieunternehmen HP in Sant Cugat del Vallès. Als einzige europäische Fachveranstaltung mit Fokus auf Standbodenbeutel richtet sich der Kongress an Hersteller, Markenartikler, Verarbeiter sowie Maschinen- und Technologieanbieter.

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Barcelona ist der Treffpunkt der kommenden Inno-Pouch 2026.

Unter dem Leitthema „Smart Pouches – Digital, Compliant, Tight“ rückt die Veranstaltung drei zentrale Treiber der flexiblen Verpackung in den Fokus: Digitalisierung, regulatorische Konformität und technische Leistungsfähigkeit. Die Inno-Pouch versteht sich dabei als Plattform für den Austausch zu den zentralen Fragestellungen der Branche.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf der Rolle digitaler Technologien in der Verpackungsentwicklung. Fachleute diskutieren unter anderem den Einsatz von KI bei der Gestaltung und Optimierung von Standbodenbeuteln sowie die zunehmende Bedeutung digitaler Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette.

Parallel dazu gewinnen regulatorische Anforderungen weiter an Dynamik. Im Fokus stehen insbesondere die europäischen Vorgaben zur Verpackung und Abfallvermeidung (PPWR). Experten zeigen praxisorientierte Wege auf, wie Unternehmen die steigenden Compliance-Anforderungen rechtssicher erfüllen können: von der Materialauswahl bis zur Umsetzung von Recyclingkonzepten.

„Tightness“ bei Mono-Materialien

Auf technischer Ebene adressiert die Konferenz die Herausforderung, hohe Barriereeigenschaften und Siegelfestigkeit bei gleichzeitig reduzierter Materialkomplexität zu gewährleisten. Im Mittelpunkt stehen Mono-Material-Lösungen, die für die Kreislaufwirtschaft essenziell sind, ohne Einbußen bei Produktschutz und Haltbarkeit zu riskieren.

Das Vortragsprogramm versammelt namhafte Branchenexperten, die aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:

  • Christoph Waldau (Berndt+Partner) analysiert, wann Standbodenbeutel die optimale Verpackungslösung darstellen und welche Strategien ihren Einsatz effizient machen.
  • Claire Gusko (one.five) widmet sich den aktuellen Herausforderungen bei recyclingfähigen Doypacks und präsentiert Lösungsansätze aus der Praxis.
  • Alexandre Zuber (Interzero) zeigt, wie digitale Tools Unternehmen bei der Umsetzung von Recyclingfähigkeit, PPWR-Anforderungen und Compliance unterstützen können.
  • Philippe Van Damme (LyondellBasell) präsentiert Praxisbeispiele für Mono-Material-Lösungen auf Basis von PE und PP.
  • Yael Barak (HP Printing and Computing Solutions) beleuchtet in ihrem Vortrag die „Five Great Transitions“ der flexiblen Verpackungsindustrie.
  • Milena Seybold (Herrmann Ultraschalltechnik) stellt Ultraschallsiegeltechnologien für Mono-Material- und Spout-Pouches vor.

Der englischsprachige Kongress wird simultan in mehrere Sprachen übersetzt und ermöglicht so einen internationalen Wissensaustausch.

Einblick in die digitale Pouch-Produktion

Ein besonderes Highlight ist die Besichtigung der HP Digital Pouch Factory. Am Standort Sant Cugat erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in moderne Digitaldruck- und Produktionsprozesse für flexible Verpackungen. Die Anlage zeigt, wie innovative Technologien bereits heute in der industriellen Praxis eingesetzt werden und welche Potenziale sie für die Zukunft bieten.