Mehr als 40 Mio. US-Dollar für soziale, ökologische und gesellschaftliche Projekte
Smurfit Westrock setzt neue Nachhaltigkeitsziele
Der Verpackungshersteller Smurfit Westrock hat seine Nachhaltigkeitsziele bis 2030 konkretisiert. Das Unternehmen will unter anderem Emissionen, Wasserverbrauch und Deponieabfälle reduzieren und verstärkt in kreislauffähige Verpackungslösungen investieren.
Boris Maschmann, CEO der DACH-Region bei Smurfit Westrock.
Smurfit Westrock
Smurfit Westrock hat neue Ziele für die Reduzierung der Umweltauswirkungen seiner Produktion veröffentlicht. Die sogenannten „Better Planet Targets“ sind Teil des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts des Anbieters papierbasierter Verpackungslösungen.
Bis 2030 will das Unternehmen seine direkten Emissionen aus den eigenen Produktionsprozessen sowie die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie um 28 % gegenüber dem Basisjahr 2019 senken. Die Wasserentnahme der Papierfabriken soll im gleichen Zeitraum um 22 % zurückgehen. Für Abfälle, die auf Deponien entsorgt werden, ist eine Reduzierung um 24 % vorgesehen.
Um diese Ziele zu erreichen, plant Smurfit Westrock unter anderem weitere Energieeffizienzmaßnahmen in seinen Werken. Dazu zählen Wärmerückgewinnung, der Einsatz CO2-ärmerer und erneuerbarer Energieträger sowie ein höherer Anteil erneuerbarer Elektrizität. Zudem sollen die Produktionsprozesse schrittweise dekarbonisiert werden.
Fokus auf kreislauffähige Verpackungen
Im Rahmen seiner Initiative „Better Planet Packaging“ entwickelt Smurfit Westrock nach eigenen Angaben Verpackungslösungen, die den Materialeinsatz und die Emissionen entlang der Lieferkette verringern sollen. Dabei setzt das Unternehmen insbesondere auf erneuerbare und recycelbare Materialien, materialeffiziente Konstruktionen sowie die Optimierung von Transport- und Logistikprozessen.
Datenbasierte CO2-Analysen sollen Kunden dabei helfen, Einsparpotenziale über den gesamten Lebenszyklus einer Verpackung zu identifizieren. Neben ökologischen Aspekten stehen dabei auch die Wirtschaftlichkeit der Lösungen und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen im Mittelpunkt.
„Nachhaltigkeit ist dann erfolgreich, wenn sie ökologisch sinnvoll und zugleich wirtschaftlich tragfähig ist“, erklärt Boris Maschmann, CEO der DACH-Region bei Smurfit Westrock.
Bis 2030 will das Unternehmen außerdem mehr als 40 Mio. US-Dollar in soziale, ökologische und gesellschaftliche Projekte investieren.
Platzierung in Unternehmensrankings
Smurfit Westrock verweist zudem auf Platzierungen in zwei internationalen Unternehmensrankings. Das Unternehmen wurde in die Rangliste Forbes Global 2000 der weltweit größten börsennotierten Unternehmen aufgenommen. Die Bewertung berücksichtigt unter anderem Umsatz, Gewinn, Vermögenswerte und Marktwert.
In einer Nachhaltigkeitsrangliste des Magazins „Time“ wurde Smurfit Westrock nach Unternehmensangaben zudem unter den zehn bestplatzierten Unternehmen weltweit geführt.
Smurfit Westrock beschäftigt rund 100.000 Mitarbeitende in 40 Ländern und betreibt weltweit mehr als 500 Verarbeitungswerke. Das Unternehmen stellt insbesondere papierbasierte Verpackungslösungen für Industrie-, Konsumgüter- und Handelsunternehmen.