Was war ausschlaggebend, das Werk direkt am BASF-Standort anzusiedeln?
Die Entscheidung, das Werk direkt am BASF-Standort anzusiedeln, geht sowohl auf Effizienz- und Nachhaltigkeitsüberlegungen als auch auf die lange gewachsene Partnerschaft zwischen BASF und Schütz zurück. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen reicht bis in die 1960er-Jahre zurück und bildet die Grundlage für die nun noch engere räumliche und prozessuale Verzahnung.
Die Ansiedlung unmittelbar am BASF-Stammwerk ermöglicht eine besonders leistungsstarke Versorgung der BASF-Produktionsbetriebe mit IBCs direkt vor Ort. Die kurzen Wege erhöhen die Versorgungssicherheit, reduzieren Transportaufwand und Verkehr und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch.
Gleichzeitig schafft die räumliche Nähe ideale Voraussetzungen für den Aufbau eines gemeinsamen Recycling-Verbunds und stärkt damit die Kreislaufwirtschaft am Standort Ludwigshafen. Darüber hinaus unterstützt die lokale Produktion die Effizienz der Lieferketten und trägt zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts bei.
Wie hoch sind die jährlichen Produktionskapazitäten?
Die jährlichen Produktionskapazitäten des neuen Werks sind so ausgelegt, dass ein wesentlicher Teil zur Versorgung von BASF bereitsteht, während gleichzeitig ausreichend Spielraum für weitere Industriekunden in der Region bleibt. Wie hoch der konkrete BASF-Anteil dabei ist, hängt von der jeweiligen Nachfrage ab und wird flexibel an den Bedarf angepasst.
Für Schütz ist Ludwigshafen ein strategisch wichtiger Standort, um sowohl BASF als auch weitere Industriekunden in der Region effizient zu beliefern. Die Kapazitäten sind daher bewusst so gestaltet, dass sie eine hohe Versorgungssicherheit für BASF mit einer flexiblen Bedienung zusätzlicher Kundenanforderungen verbinden.
Wie hoch sind die Lagerkapazitäten?
Die Lagerkapazitäten des neuen Werks sind darauf ausgelegt, den laufenden Betrieb zuverlässig zu unterstützen und den Bedarf vor Ort effizient abzudecken. Die Lagerhalle verfügt über eine Fläche von rund 4.000 m2 und bietet damit Raum für Bestände in der Größenordnung eines Wochenbedarfs an IBCs.
Wie werden gebrauchte Container von BASF an Schütz zurückgeführt?
Entleerte Container werden über den Schütz Ticket Service zurückgeführt. Mit diesem Service bietet Schütz eine zuverlässige und weltweit standardisierte Lösung für die Rückgabe von gebrauchten Industrieverpackungen. Über eine zentrale, digitale Plattform können Kunden die Abholung schnell und einfach anfragen; in der Regel erfolgt die Rückholung innerhalb weniger Werktage.
Welche CO2-Einsparungen sind gegenüber Neubehältern möglich?
Durch den Einsatz rekonditionierter IBCs können im Vergleich zu Neubehältern CO2‑Emissionen reduziert werden. Interne Berechnungen zeigen, dass – abhängig von IBC‑Ausführung und Einsatzszenario – durch Komponenten- und Materialrecycling CO2e‑Einsparungen von bis zu etwa 100 kg pro rekonditioniertem IBC erzielt werden können.