Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Spatenstich vor Tor 12: Schütz startet Bau von IBC-Produktionsstandort direkt bei BASF

Schütz hat mit dem Bau eines modernen Produktionswerks und Logistikzentrums für Intermediate Bulk Container (IBC) am BASF-Standort in Ludwigshafen begonnen. Mit dem traditionellen Spatenstich am 14. September 2026 fiel der Startschuss für das Projekt mit einer Investitionssumme von über 40 Mio. Euro.

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v. l. n. r.: Veit Enders (Member of the Board Schütz), Prof. Dr. Klaus Blettner (Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Udo Schütz (Gründer der Schütz Group), Uwe Lohr (Senior Vice President Global Indirect Procurement bei BASF), Roland Straßburger (CEO Schütz), Matthias Dohrn (President Global Procurement bei BASF).
v. l. n. r.: Veit Enders (Member of the Board Schütz), Prof. Dr. Klaus Blettner (Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen), Helmut Winterling (President Europäische Verbundstandorte bei BASF), Udo Schütz (Gründer der Schütz Group), Uwe Lohr (Senior Vice President Global Indirect Procurement bei BASF), Roland Straßburger (CEO Schütz), Matthias Dohrn (President Global Procurement bei BASF).

Auf einer Fläche von rund 20.000 m2 entsteht angrenzend an das BASF-Stammwerk in Ludwigshafen ein neuer Schütz Produktions- und Logistikstandort. Im Beisein des Ludwigshafener Oberbürgermeisters Prof. Dr. Klaus Blettner läuteten Vertreter beider Unternehmen bei einem feierlichen Event den Baubeginn des Projektes ein, welches nicht nur die Versorgungssicherheit des Stammwerks der BASF stärken, sondern auch weiterer Industriekunden in der Region Rhein-Neckar sichern soll.

Das neue Schütz-Werk umfasst moderne Fertigungsbereiche für die Produktion von IBC, ein angrenzendes Packmittellager sowie Büro- und Sozialräume. In den verschiedenen Ausbaustufen schafft Schütz zunächst 60 und später bis zu 100 Arbeitsplätze am Standort.

Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen
Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister Stadt Ludwigshafen

„Der heutige Spatenstich ist ein starkes Signal für den Industriestandort Ludwigshafen. Die Investition von Schütz zeigt, dass unser Standort Zukunft hat und Unternehmen hier langfristige Perspektiven sehen. Wenn Produktion, Logistik und industrielle Wertschöpfung durch kurze Wege und enge Partnerschaften miteinander verbunden werden, stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft unserer Industrie“, betont Prof. Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen.

Standortnähe als strategischer Vorteil

Das neue Produktions- und Logistikzentrum von Schütz ist gezielt darauf ausgerichtet, das BASF-Stammwerk langfristig und zuverlässig mit Industrieverpackungen zu versorgen. Von der Auftragsabwicklung, über die Produktionsplanung bis hin zur Versorgung der zahlreichen Abladestellen innerhalb der BASF – durch die hochmoderne IT-Infrastruktur werden sämtliche Prozessschritte digital und vollautomatisch gesteuert. Gleichzeitig ermöglicht die direkte Lieferverbindung vom Schütz-Werk zum benachbarten BASF-Gelände kurze Lieferwege und Logistikprozesse, eine hohe Versorgungseffizienz und eine jährliche Einsparung von rund 1,5 Mio. LKW-km.

Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte bei BASF
Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte bei BASF

„Die Stärke unseres Verbundstandorts Ludwigshafen liegt in der engen Vernetzung von Produktion, Infrastruktur und Logistik. Mit der neuen Anlage von Schütz wird dieses Prinzip konsequent weiterentwickelt“, erklärt Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte, BASF SE. „Gleichzeitig erhöhen die eng verzahnten Logistikprozesse die Reaktionsfähigkeit unserer Wertschöpfungsketten und schaffen die Voraussetzung für eine langfristig effiziente Versorgung unserer Produktionsbetriebe.“

Roland Straßburger, CEO Schütz
Roland Straßburger, CEO Schütz

Die Partnerschaft zwischen Schütz und BASF reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Roland Straßburger, CEO der Schütz-Gruppe betont: „Dieses Projekt mit der BASF ist eine klare Win-Win-Investition – mit Vorteilen für unsere Kunden, für die Umwelt und für Schütz. Der neue Standort in Ludwigshafen ist nicht nur ein weiteres Kapitel dieser langjährigen Erfolgsgeschichte, sondern auch ein zukunftsweisendes Signal für hocheffiziente Logistik und gelebte Kreislaufwirtschaft.“

Nachhaltigkeit fest eingeplant

Schütz legt beim Neubau großen Wert auf Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen: Von der Anlagentechnik mit modernen Schweißanlagen über jeden einzelnen Prozessschritt bis hin zur Logistik ist das gesamte Werk auf Energieeffizienz ausgelegt.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die firmeneigenen Anlagen und Maschinen, die Schütz in seinem globalen Kompetenzzentrum in Selters nach neuesten technischen Standards selbst entwickelt und fertigt. Das technische Know-how und der firmeneigene Maschinen- und Anlagenbau schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Effizienz von Grund auf in allen Prozessen mitgedacht wird. Ein Teil des vor Ort benötigten Stroms des neuen Werks wird zudem durch eine Photovoltaikanlage erzeugt.

Abgerundet wird das Konzept des Standorts durch eine Anbindung an das Kreislaufsystem von Schütz, das die Wiederverwendung, Aufbereitung und das Recycling genutzter Verpackungen vorsieht.