David Schweiger, CEO Novalabs, im Kurzinterview
Was war die restriktivste Anforderung an die neue Kapselfüllmaschine, die Sie gesucht haben?
Auf dem Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist der restriktivste Faktor in der Regel das Budget. Die Qualitätsanforderungen bewegen sich hier immer mehr in Richtung Pharmamarkt, aber der Preis des Endprodukts auf dem Markt spiegelt diese Situation noch nicht wider. Es ist nicht immer einfach, diesen Faktor beim Kauf von pharmazeutischen Maschinen in Einklang zu bringen.
Was war für Sie der Hauptgrund, sich für die Kapselfüllmaschine Practica zu entscheiden?
In Anbetracht der Ausbringungsklasse der Maschine zeichnet sich die Kapselfüllmaschine Practica durch ihr zugängliches Design in Verbindung mit ihrer Fähigkeit aus, schwer zu handhabende Pulver zu verarbeiten. Als Auftragsfertiger in unserer Branche haben wir es mit vielen unterschiedlichen Rezepturen zu tun, und deshalb müssen die Pulversorten schnell laufen. Dosiertests und Pulveroptimierungen über mehrere Wochen sind in unserem Markt nicht möglich. Aus diesem Grund muss die Kapselfüllmaschine schnell sein und bei aller Flexibilität dennoch mit größtmöglicher Präzision arbeiten. Natürlich waren auch die erstklassige Ersatzteilverfügbarkeit und der kurzfristige Vor-Ort-Support ausschlaggebende Gründe für die Wahl von IMA.
Welche drei Hauptkriterien schätzen Sie an der Maschine am meisten?
Einfach, zuverlässig und effektiv: Practica ist für uns die perfekte Antwort auf unsere Anforderungen bei der Kapselabfüllung. Die Maschine ist eine wettbewerbsfähige Lösung in Bezug auf Ausbringung, Präzi-
sion und Benutzerfreundlichkeit und garantiert hohe Zuverlässigkeit bei der Verarbeitung von Granulat, Pulver und Pellets. Die Maschine ist mit einer statistischen Gewichtskontrolleinheit zur Produktionsüberwachung ausgestattet, die in Verbindung mit der Selbstregulierung die Produktion automatisch innerhalb der vom Bediener eingestellten Parameter halten kann. Ihr intelligentes Design ermöglicht eine einfache Bedienung, problemlose Inspektion und Reinigung.
Wie war die Zusammenarbeit mit IMA?
Es war nicht unser erstes Projekt mit IMA, aber das erste mit IMA Active. Vom ersten Messe-Kontakt über den Besuch bei IMA Active zum Testen der Maschine bis hin zum abschließenden FAT wurden wir vom IMA-Active-Team immer kompetent betreut.
Und planen Sie bereits ein weiteres Projekt?
Gemeinsam mit IMA Active planen wir bereits den Ausbau unserer Kapselabfüllkapazitäten im ersten Quartal 2024. Es gibt noch einige andere Systeme auf unserer Wunschliste, die glücklicherweise ebenfalls an anderer Stelle im IMA-Universum verfügbar sind.