Pilotprojekt in Deutschland und Frankreich
Coca-Cola testet Multipacks mit Klebepunkten
Der Getränke-Riese Coca-Cola und Coca-Cola Europacific Partners testen in Deutschland und Frankreich ein neues Sekundärverpackungskonzept für PET-Multipacks. Klebepunkte und ein Tragegriff aus Karton sollen dabei die bisher verwendete Kunststoff-Schrumpffolie ersetzen.
Klebepunkte statt Schrumpffolie: Das neue Multipack-Konzept.
Coca-Cola Company
Der begrenzte Praxistest findet in ausgewählten Geschäften statt. Untersucht werden die technische Umsetzbarkeit, die Stabilität der Verpackung, die Akzeptanz bei den Verbrauchern sowie die Handhabung im Handel. Ziel ist es, Verpackungsabfälle zu reduzieren und die Recyclingfähigkeit der Multipacks zu verbessern.
Bei dem Konzept werden die PET-Flaschen durch strategisch platzierte Klebepunkte miteinander verbunden. Ein stabiler Tragegriff aus Karton soll den Transport des Gebindes ermöglichen. Nach Angaben der Unternehmen wurden die Klebeverbindungen bereits auf ihre Belastbarkeit beim Transport und bei der Handhabung getestet.
Die einzelnen Flaschen lassen sich durch leichtes Drehen oder vorsichtiges Auseinanderziehen voneinander lösen. Da diese Art der Handhabung für viele Verbraucher noch ungewohnt sein dürfte, sollen Hinweise am Verkaufsort und grafische Darstellungen auf der Verpackung den Trennvorgang erläutern.
Nach der Entnahme der Flaschen kann der Tragegriff über die Papier- und Kartonsammlung entsorgt werden. Die PET-Flaschen werden wie gewohnt dem jeweiligen Sammel- und Recyclingsystem zugeführt.
Das neue Format ergänzt weitere Sekundärverpackungslösungen, die Coca-Cola bereits in Europa einsetzt oder erprobt. Dazu zählen Keelclip, Litepactop und Cancollar.