Leitungen für Verpackungsmaschinen: Lantech setzt auf Helu
Seit 20 Jahren setzt Lantech bei seinen End-of-Line-Verpackungsmaschinen auf Leitungen von Helu. Internationale Zulassungen, hohe Verfügbarkeit und ein durchdachtes Versorgungskonzept tragen dazu bei, dass die weltweit eingesetzten Anlagen auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig arbeiten.
Matthias ReiserMatthiasReiserReferent Unternehmenskommunikation bei Helu
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Lantech ist auf industrielle Verpackungsmaschinen spezialisiert und bietet automatisierte Systeme und Lösungen für jede Branche, um Transportschäden und Abfälle zu minimieren.Helu
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Ob im E-Commerce, in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie oder in der Speditionslogistik: Wo Waren versandfertig gemacht werden, sind schnelle und effiziente Prozesse ebenso gefragt wie Sicherheit und Sorgfalt. Denn am Ende der Lieferkette entscheidet die richtige Verpackung, ob Produkte unversehrt beim Kunden ankommen oder nicht. Die Kosten von Transportschäden werden weltweit auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
Diese zu vermeiden ist seit mehr als 50 Jahren die Mission von Lantech. Das von den Brüdern Pat und Bill Lancaster im US-amerikanischen Louisville, Kentucky gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf End-of-Line-Verpackungslösungen – also Maschinen, die Kartons aufrichten und verschließen, Paletten mit Folie sichern oder Trays und Deckel verarbeiten. Mehr als 100.000 solcher Anlagen hat Lantech bereits in alle Welt ausgeliefert. Gebaut werden sie in den USA und in den Niederlanden.
Einen echten Meilenstein erreichte das frisch gegründete Familienunternehmen 1972 mit der Erfindung des Stretchwicklers, einem Verfahren, das die Verpackungsbranche bis heute prägt. Weltweit werden jährlich Milliarden von Paletten mit Stretchfolie umwickelt, damit die Ladung beim Transport unversehrt bleibt.
Die Leitungen verbinden zahlreiche Maschinenkomponenten - oft unter beengten Platzverhältnissen.Stefan Segers / Helu
Seinen Innovationsgeist hat sich Lantech seither bewahrt – genauso wie ein starkes Qualitätsversprechen: Die Anlagen überzeugen durch eine Verfügbarkeit von rund 98 % und bewähren sich selbst unter herausforderndsten Bedingungen.
„Unsere Maschinen arbeiten unter anderem in Kühl- und Tiefkühlbereichen, in feucht-warmer Umgebung und teilweise sogar im Freien“, sagt Ron Jansen, Hardware-Entwickler bei Lantech am niederländischen Standort Malden. „In der Lebensmittelindustrie kommen sie zudem häufig mit aggressiven Reinigungsmitteln in Kontakt. Trotzdem erwarten unsere Kunden einen sicheren und zuverlässigen Betrieb – in vielen Fällen rund um die Uhr.“
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Bei der Schaltschrankverdrahtung kommen unter anderem Einzeladern der Serie FIVENORM zum Einsatz.Stefan Segers / Helu
Ein häufig unterschätzter Faktor, um genau das möglich zu machen, sitzt im Schaltschrank und zieht sich durch die gesamte Anlage: die elektrische Verbindungstechnik. Für Lantech ist sie eine der wichtigsten Voraussetzungen für stabile Prozesse, hohe Verfügbarkeit und die eigene Qualitätszusage. „Deshalb setzen wir ausschließlich auf hochwertige Komponenten namhafter Hersteller“, betont Jansen.
Leitungen für Verpackungsmaschinen: funktional und normgerecht
In modernen Verpackungsmaschinen laufen zahlreiche Funktionen zusammen: Antriebe, Sicherheitstechnik, Sensorik, HMIs, Kommunikation – all das muss zuverlässig verbunden werden, oftmals unter beengten Platzverhältnissen im Schaltschrank und mit bewegten Leitungen in der Maschine. Entsprechend vielfältig sind die Kabel, die bei Lantech verbaut werden.
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Hinzu kommt: Das Unternehmen liefert weltweit. Je nach Zielregion müssen Maschinen unterschiedliche Normen und Vorschriften erfüllen, etwa CE/UKCA in Europa oder UL/CSA in Nordamerika. „Standardisierung ist zwar ein Schlüssel zu einer effizienten Fertigung, darf aber nicht zu Lasten der Konformität gehen“, ist Jansen überzeugt. „Stattdessen brauchen wir Lösungen, die unsere funktionalen genau wie die normativen Anforderungen erfüllen.“
Internationale Zulassungen
Aus diesem Grund setzt das niederländische Werk von Lantech bei der Verkabelung seiner Maschinen schon seit 20 Jahren ausschließlich auf Helu. Das umfangreiche Portfolio des Verbindungstechnik-Spezialisten deckt sämtliche Leitungstypen ab, die in den komplexen Anlagen benötigt werden – und das in einer verlässlich hohen Qualität.
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Auch für seine verschiedenen Zielregionen erhält das exportorientierte Unternehmen alles aus einer Hand: So setzt Lantech zum Beispiel für den europäischen Markt auf die bewährte Steuerleitung JZ-500 mit VDE- und UKCA-Zulassung, in Nordamerika kommt das UL/CSA-zertifizierte Pendant JZ-602 zum Einsatz.
Fivenorm vereinfacht die Schaltschrankverdrahtung
Bei der Schaltschrankverdrahtung vertraut der Anlagenbauer auf die Einzeladern der Serie Fivernorm. Diese sind nach fünf verschiedenen internationalen Standards zertifiziert und können damit nahezu weltweit eingesetzt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: „Wir können unsere Stücklisten verschlanken und müssen weniger unterschiedliche Leitungen bevorraten. Das spart Platz im Lager und Arbeit im Einkauf“, so Ron Jansen.
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Für die sichere Führung von bewegten Leitungen kommen zudem die kompakten Energieführungsketten der Serie Heluchain Plastic Link 2-KL zur Anwendung, die speziell für den leichten Maschinenbau konzipiert sind.
Kanban-Versorgung für hohe Liefer- und Fertigungssicherheit
Die Leitungen bezieht Lantech im Rahmen eines Kanban-Systems von dem niederländischen Großhändler itsme. Alle in der Fertigung regelmäßig benötigten Artikel werden durch den Handelspartner automatisch wöchentlich aufgefüllt. „Das bedeutet für uns minimalen internen Aufwand für die Bestandhaltung bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit“, sagt Jansen.
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Ron Jansen, Hardware-Entwickler bei Lantech: „Die einfache und zuverlässige Beschaffung erleichtert uns die Arbeit in der Produktion und Logistik, und die hohe Qualität der Leitungen trägt zu einem sicheren und dauerhaften Betrieb unserer Anlagen bei.“Helu
Von Itsme stammte seinerzeit auch die Empfehlung für Helu. „Ausschlaggebend waren dabei vor allem drei Punkte: lokale Verfügbarkeit, schnelle Lieferung und kurze Wege in der Kommunikation – inklusive direkter Ansprechpartner und technischer Unterstützung“, erinnert sich der Entwickler.
Für Lantech ist verlässliche Lieferfähigkeit ein entscheidendes Kriterium – denn fehlt auch nur eine Leitung, steht im Zweifel eine komplette Fertigungslinie still. Helu hat deshalb einen zusätzlichen Pufferbestand an seinem niederländischen Standort im wenige Kilometer entfernten Budel angelegt.
Und auch im Rest der Welt ist der Verbindungstechnik-Spezialist mit zahlreichen Landesgesellschaften vertreten. „Dadurch können wir unseren internationalen Kunden schneller Ersatzteile liefern und teure Ausfallzeiten bei der Wartung und Instandhaltung reduzieren – ein wichtiger Teil unseres Service-Konzepts“, schildert Jansen.
Helu Group und Lantech
Die Helu Group mit Stammsitz im baden-württembergischen Hemmingen ist ein internationaler Hersteller und Anbieter von elektrischer Verbindungstechnik. Das Portfolio reicht von Kabeln, Leitungen und Zubehör über Energieführungsketten aus Kunststoff, Stahl und Edelstahl bis hin zu vorkonfektionierten und einsatzbereiten Baugruppen und Systemen. Seit 1978 beliefert das familiengeführte Unternehmen Kunden aus Maschinen- und Anlagenbau, Industrieautomation, Energieversorgung, Gebäudetechnik, Mobilität und vielen weiteren Branchen. Mit 76 Standorten sowie rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 43 Ländern stellt Helu weltweit kurze Reaktions- und Lieferzeiten, eine kundenfokussierte Betreuung und lösungsstarke Zusammenarbeit sicher.
Die 1972 gegründete Firma Lantech ist auf industrielle Verpackungsmaschinen spezialisiert. Das Unternehmen bietet automatisierte Systeme und Lösungen für jede Branche, um Transportschäden und Abfälle zu minimieren. Lantech besitzt Produktionsstandorte in den USA und den Niederlanden sowie ein weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk.Text Factbox