23. Inno-Meeting in Osnabrück
Flexpack 2030: Branche vor Neuausrichtung
Am 24. und 25. Februar 2026 findet in Osnabrück das 23. Inno-Meeting statt. Unter dem Leitthema „Flexpack 2030“ beleuchtet der Branchentreff zentrale Weichenstellungen für die zukünftige Ausrichtung flexibler Verpackungslösungen in Europa.
Im Lebensmittelhandle allgegenwärtig: flexible Verpackungen.
Innoform Coaching GmbH
Im Fokus stehen unter
anderem die Anforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR),
verschärfte Food-Contact-Regularien für Rezyklate, der geplante Ausstieg aus
PFAS sowie steigende Dokumentations- und Nachweispflichten. Gleichzeitig werden
technologische Entwicklungen diskutiert, die neue Ansätze für funktionierende
Kreislaufkonzepte und eine Differenzierung im Markt ermöglichen.
Das Fachprogramm
umfasst 16 Vorträge zu Themen wie Hochbarriere-Monomaterialien, plastikfreien
Materialalternativen, digitalen Wasserzeichen und modernen Sortiertechnologien.
Ergänzt wird das Programm durch Beiträge zu NIAS-Management, Low-Migration-Systemen,
CO₂-Bilanzierung, Mass-Balance-Ansätzen sowie energieeffizienten Prozessen.
Zu den Referierenden
zählen neben anderen:
- Claire Gusko (One Five GmbH) zur Nutzung von Hochdurchsatzdaten und KI in der Entwicklung nachhaltiger Flexpack-Lösungen
- Dr. Rainer Dahlmann (IKV RWTH Aachen) zu Siox-Beschichtungen auf Rezyklaten
- Prof. Achim Grefenstein (Constantia Flexibles Germany GmbH) zu neuen Barriere- und Recyclingtechnologien für flexible Hochbarriere-Verpackungen
- Ir. Michael Weber (Constab Polyolefin Additives GmbH) zum innovativen Schäumen dünner Folien und Cups
- Albin Kälin (Epeaswitzerland GmbH) zum Digital Product Passport Compass C2C
- Sebastian Stürzl (Rücker GmbH) mit der Perspektive eines Lebensmittelherstellers auf Käseverpackungen 2030.