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Die Dresdner Verpackungstagung fand in diesem Jahr rein digital statt. (Bild: DVI)

Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, NGOs und Start-ups beleuchteten auf den Digitalen Verpackungstagen die aktuelle Situation rund um die Kreislaufwirtschaft der Verpackung, brachten Insights zu Recycling und Rezyklateinsatz und stellten Wege zu noch mehr Nachhaltigkeit und dem Einsatz digitaler Technologien vor.

„Anders denken spielt zurzeit eine große Rolle“, begrüßte dvi-Geschäftsführer Winfried Batzke die Teilnehmer der 31. Dresdner Verpackungstagung, die auch dieses Jahr in virtuellen Form stattfand. „Es geht um Verkehr ohne Emissionen, Essen ohne Fleisch und Verpackung ohne Abfall. Wie wir einen Kreislauf ohne Ecken und Kanten für die Verpackung umsetzen können, wo wir aktuell stehen und welche Wege zum Ziel führen, das thematisieren wir in den kommenden zwei Tagen.“

Der große Bogen am ersten Tag

Am ersten Tag schlug die Tagung dazu den großen Bogen: Die Teilnehmer erfuhren von Experten des Instituts Cyclos, der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister, der Digital-Plattform Cirplus, des WWF und Compo, wie es aktuell um das Recycling in Deutschland steht, welche Verfahren welche Vor- und Nachteile bringen, wie der regulatorische Weg in die Zukunft aussieht, wie man sich trotz massiven Nachfrageschubs qualitativ hochwertiges Rezyklat sichern kann und wie sich die unterschiedlichen Rezyklate in der Praxis schlagen. Zu den übergreifenden Themen, die auf großes Interesse stießen, gehörte der Komplex Bio-Kunststoffe sowie das Chemische Recycling.

Erfolgreiche Entwicklungen aus der Praxis

Am zweiten Tag führte die Tagung ihre Teilnehmer dann stärker in konkrete Lösungen und Best Practice. „Denn die Zukunft hat schon begonnen“, so Batzke. „Deshalb wollten wir zeigen, wie Zukunftsthemen schon heute erfolgreich bespielt werden und wir wollten uns anschauen, was helfen kann, die Erde nicht weiter zu belasten und welche spannenden Ideen es dazu gibt.“

Experten, Wissenschaftler und Gründer von Hello Fresh, Vytal, Metsä, EPL, CCL Label, Haepsi und dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB zeigten Entwicklungen für Mehrweg, erfolgreiches Design for Recycling, Mehrwert, Convenience und Nachhaltigkeit durch Digitalisierung, umweltfreundliche Lösungen für Etiketten und Laminattuben, preisgekrönte Take-away-Lösungen und Wege, CO2 nicht zu verteufeln, sondern als Rohstoff zur Herstellung von Kunststoff zu nutzen.

Netzwerken und Nachwuchs gewinnen

„Die Dresdner Verpackungstagung trumpft traditionell auch mit der Beteiligung zahlreicher Studierender aus Deutschland und Österreich. So können die Fachkräfte von morgen frühzeitig ihr Netzwerk ausbauen und die Unternehmen haben die Möglichkeit, schon heute die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für morgen kennenzulernen. Das haben wir auch bei den digitalen Verpackungstagen so gehalten – und konnten Studierenden aus Stuttgart, Hannover, Berlin, Leipzig, München, Kempten, Wien, Dresden, Karlsruhe und Bonn begrüßen.“
Im Zentrum des Netzwerkens stand ein digitales Matchmaking-Tool, über das sich die Teilnehmer einzeln oder in Gruppen besprechen und austauschen konnten.

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