Vereinfachte Abläufe, erhöhte Prozesssciherheit

Lorenz stellt Palettenmanagement auf Chep um

Der Snackhersteller Lorenz hat seinen gesamten Palettenbedarf auf das Pooling-System von Chep umgestellt. An drei deutschen Produktionsstandorten kommen künftig Mietpaletten zum Einsatz. Damit will das Unternehmen seine Logistik vereinfachen, die Qualität der Ladungsträger vereinheitlichen und Ressourcen schonen.

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Einer der Lorenz-Fabrikläden.l

Die Produktionsstandorte von Lorenz in Hankensbüttel, Neunburg vorm Wald und Kreba-Neudorf werden künftig mit Mietpaletten von Chep beliefert. Bislang setzte der Snackhersteller auf weiße Tauschpaletten, bei denen Spediteure für angelieferte volle Paletten die entsprechende Anzahl leerer Ladungsträger zurückerhalten. Dieses Verfahren erfordert die Abstimmung zwischen den Beteiligten sowie die Führung von Palettenkonten. Hinzu kommen unterschiedliche Qualitäten der eingesetzten Paletten.

Mit der Umstellung auf das Pooling-System von Chep entfällt die bisherige Palettenkontenführung. Stattdessen werden die Ladungsträger innerhalb eines gemeinsamen Netzwerks mehrfach genutzt. Chep übernimmt die Rückführung, Inspektion und gegebenenfalls Reparatur der Paletten, bevor sie erneut in Umlauf gebracht werden.

Ausschlaggebend für den Wechsel waren laut Chep insbesondere die einheitliche Palettenqualität, die breite Akzeptanz der Ladungsträger im Handel und die Möglichkeit, Ressourcen länger zu nutzen. Lorenz erwartet dadurch vereinfachte Abläufe und eine höhere Prozesssicherheit entlang der Lieferkette.

„Nachhaltigkeit endet für uns nicht beim Produkt oder bei der Verpackung, sondern umfasst die gesamte Lieferkette“, erklärt Stefan Bender, Head of Logistics bei Lorenz. Die Wiederverwendung vorhandener Ladungsträger sowie eine gleichbleibend hohe Palettenqualität seien wichtige Voraussetzungen für stabile Prozesse und eine hohe Liefertreue.

Chep gehört zur Brambles Group und betreibt ein internationales Pooling-Netzwerk für Paletten, Kisten und Container. Nach eigenen Angaben verwaltet das Unternehmen weltweit rund 352 Millionen Ladungsträger über mehr als 750 Servicecenter.