Designkompetenz, Material-Knowhow, datenbasierte Analysen
Metsä Board eröffnet Designstudio in Mailand
Mit einem neuen Packaging Design Studio in Mailand will Metsä Board die Zusammenarbeit mit Markenherstellern intensivieren und die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen deutlich beschleunigen.
Schmuckstück im Design-Studio: eine Vespa aus Wellpappe.
Metsä Group
Verpackungen stehen heute vor vielfältigen
Herausforderungen. Neben Produktschutz und Logistik müssen sie Material
einsparen, Nachhaltigkeitsziele unterstützen, regulatorische Anforderungen
erfüllen und zugleich eine starke Markenwirkung am Point of Sale erzielen.
Gleichzeitig erwarten Unternehmen immer kürzere Entwicklungszeiten und
verlässliche Aussagen zu Leistung, Recyclingfähigkeit und Konformität.
Vor diesem Hintergrund hat Metsä Board am 2. Juli 2026 ein
neues Packaging Design Studio in Mailand eröffnet. Der finnische
Kartonhersteller, Teil der Metsä Group, möchte damit Kunden insbesondere in den
wichtigsten europäischen Märkten noch enger in Entwicklungsprozesse einbinden
und innovative Verpackungslösungen schneller zur Marktreife bringen.
„Mailand bietet eine einzigartige Kombination aus einem
starken Verpackungsökosystem und einem erstklassigen Designumfeld. Unsere
Präsenz vor Ort ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit unseren Kunden und
stärkt die Kooperation in wichtigen europäischen Märkten“, erklärt Erja Hyrsky,
SVP Commercial Operations bei Metsä Board.
Enge Zusammenarbeit mit den Kunden
Im neuen Studio werden Designkompetenz, Material-Knowhow und
datenbasierte Analysen gebündelt. Ergänzt wird dies durch KI-gestützte
Designprozesse und moderne Simulationsmöglichkeiten. Dadurch können
Verpackungskonzepte bereits in einem frühen Entwicklungsstadium getestet und
optimiert werden. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich so Unsicherheiten
reduzieren, Entscheidungen beschleunigen und Entwicklungszyklen verkürzen.
Ein zentraler Gedanke des Studios ist die enge
Zusammenarbeit zwischen Metsä Board und seinen Kunden. Statt Verpackungen
Schritt für Schritt und getrennt voneinander zu entwickeln, sollen Design,
Materialauswahl und Leistungsanforderungen parallel betrachtet werden. Das soll
helfen, Material effizienter einzusetzen, ohne Abstriche bei Funktionalität
oder Produktschutz machen zu müssen.
„Anstatt Lösungen isoliert zu entwickeln, können wir sie
gemeinsam testen und verfeinern. So stellen wir sicher, dass sie deutlich
früher für die Markteinführung bereit sind“, so Ilkka Harju, Director Packaging
Services bei Metsä Board.
Besonders für Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel,
Pharma und Kosmetik gewinnt dieser integrierte Entwicklungsansatz an Bedeutung.
In diesen Branchen ist die Verpackung nicht nur funktionaler Bestandteil des
Produkts, sondern auch ein wichtiges Instrument für Markenkommunikation und
Verbraucheransprache.