Zusammenarbeit bei Robotics, KI und Automatisierung
Durst kooperiert mit TUM Venture Labs
Die Durst Group geht eine mehrjährige Partnerschaft mit den TUM Venture Labs ein. Als Platinum Partner wird der Südtiroler Digitaldruck- und Automatisierungsspezialist Teil des Innovationsökosystems der gemeinsamen Initiative von Technischer Universität München (TUM) und Unternehmer-TUM.
Wichtige Basis: die Plattform Kyveris.
Durst Group
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Robotics/AI Lab
in München, das als eines der führenden europäischen Deep-Tech-Ökosysteme für
Robotik, künstliche Intelligenz, Embedded Systems und industrielle
Automatisierung gilt. Für Durst ist die Kooperation Bestandteil des laufenden
90-Jahr-Jubiläumsprogramms und soll den Zugang zu Talenten, Start-ups und
Forschungsprojekten rund um die Zukunft der industriellen Produktion fördern.
Mit seiner Plattform Kyveris verfolgt Durst das Ziel,
Maschinen, Software, Daten und künstliche Intelligenz zu einem intelligenten
Produktionssystem zu vernetzen. Ergänzt wird dieser Ansatz durch den Auro-Layer,
der Robotik, Materialfluss und zunehmend autonome Prozesse auf der
Fertigungsebene integriert. Dadurch sollen Produktionsabläufe effizienter,
transparenter und reproduzierbarer gestaltet werden.
„Isolierte Maschinen waren gestern. Produktion wird
vernetzt, lernend, autonom“, erklärt Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer
der Durst Group. „Mit Kyveris bauen wir das System dafür. München ist für uns
kein Zufall. Hier sitzen Talente, die aus der Forschung heraus in kurzen Zyklen
Produkte entwickeln. Genau diese Energie suchen wir.“
Die Partnerschaft soll insbesondere den Austausch mit
Forschenden, Gründern und Studierenden aus den Bereichen Robotik, KI, Embedded
Systems und industrielle Automatisierung intensivieren. Zu den Themenfeldern
zählen unter anderem intelligente Robotik, autonome Systeme,
Human-Robot-Interaction, industrielle Automation, Simulation, Embedded AI,
Physical AI und Digital Twins.
Konkrete Industry-Challenges und mehr
Auch die TUM Venture Labs sehen in der Zusammenarbeit großes
Potenzial. „Robotics und AI entfalten ihr Potenzial dort, wo sie auf reale
industrielle Herausforderungen treffen“, sagt Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM
Venture Labs.
Geplant sind regelmäßige Fachworkshops, gemeinsame
Innovations- und Entrepreneurship-Formate sowie konkrete Industry-Challenges.
Durst bringt dabei Anwendungsfälle aus der industriellen Praxis ein,
insbesondere dort, wo Automatisierung, Robotik, KI-basierte Prozesssteuerung
und physische Produktionsprozesse zusammenkommen. Die entwickelten Lösungen
sollen laut Unternehmen nicht nur für die Druckindustrie, sondern auch für
weitere industrielle Branchen relevant sein.